Kennst du deine Grenzen?

Ich habe mir Gedanken zum Thema “eigene Grenzen” gemacht, in der Hoffnung, dich damit zu inspirieren. Inspirieren dazu, darüber nachzudenken, wo die eigenen Grenzen sind und wie der eigene bewusste Umgang damit gefördert werden kann. Einerseits als Anstoss, immer wieder über dich hinauszuwachsen und deine eigenen Grenzen neu zu definieren. Andererseits die eigenen Grenzen zu erkennen und dafür einzustehen, wenn du sie für dich als berechtigt empfindest. Denn stark sein bedeutet meiner Meinung nach, sich selbst zu kennen und zu akzeptieren. Dabei spielen die eigenen Grenzen und dein Umgang damit eine wichtige Rolle.

Eigene Grenzen hat jeder, den Unterschied machst du damit, ob sie dir bewusst sind damit du gezielt entscheiden kannst, auf welchen du bestehst und welche du überschreiten willst.

Eigene Grenzen

Zum Wort Grenzen kommt dir ganz bestimmt ganz viel in den Sinn. In diesem Blog schreibe ich bewusst nur über die persönlichen Grenzen, denn Grenzen sind ein riesiges Thema, welches hier den Rahmen sprengen würde.
Unter persönlichen Grenzen verstehe ich Situationen im eigenen Leben, in denen du beispielsweise ein Kribbeln im Bauch verspürst, oder merkst, dass du nicht so reagiert hast, wie du es dir vorgestellt hast. Eine Situation, die dir in Erinnerung bleibt, in der du aus deiner Komfortzone gebracht wirst oder dich dazu entscheidest, diesen einen Schritt nicht zu tun. Meiner Erfahrung nach werde ich durch andere am intensivsten mit meinen Grenzen konfrontiert. Eigene Grenzen gibt es auf vielen verschiedenen Ebenen – physisch, mental, sozial, kognitiv, über eigene Fähigkeiten, durch deine Umgebung… Fallen dir noch mehr ein?

Warum finde ich es wichtig, sich über eigene Grenzen Gedanken zu machen?

Ich komme, wie du wahrscheinlich auch, immer wieder in Situationen, in welchen ich mich nicht wirklich sicher fühle. Dem will ich entgegenwirken um dieses Gefühl loszulassen. Sich zeitweise unsicher zu fühlen ist menschlich. Umso wichtiger ist, daraus bewusst weiterzugehen und zu handeln um nicht blind von diesem Gefühl gesteuert zu werden.
Du kannst dich in einem solchen Moment dazu entscheiden über dich herauszuwachsen oder bewusst zu akzeptieren, dass diese Situation deine Grenzen überschreitet, das gut so ist und dementsprechend agieren. Bewusste Entscheidungen bringen dir Zufriedenheit und gleichzeitig mehr Selbstakzeptanz. Die Fähigkeit eigene Grenzen zu erkennen ist eng damit verbunden, die eigenen Prioritäten und Werte klar vor Augen zu haben.

Folgende Fragen können dir in einer Situation, in der du an deine Grenzen stösst, helfen, eine bewusste Entscheidung zu treffen, wie du mit dieser Herausforderung umgehen willst:

  • Was macht es aus, dass ich mich unsicher fühle? Ist das Gefühl berechtigt?
  • Was ist meine instinktive Reaktion? Hilft mir diese weiter?
  • Wenn nicht, wie kann ich entgegenwirken? Finde ich zielorientierte Lösung?
  • Woraus gewinne ich Energie um die Grenze zu überschreiten (zum Beispiel „Ich freue mich darauf, über diese Grenze herauszugehen“) oder dafür einzustehen (zum Beispiel „Ich habe eine wichtigere Priorität“)?

Erst wenn du diesen Fragen auf den Grund gehst, kannst du auch entscheiden, wie du mit der aktuellen oder zukünftig ähnlichen Situationen umgehen willst. Wie du auf deine Grenzen bestehen kannst oder wo du bereit dazu bist etwas Neues ausprobieren. Wenn es eine Grenze ist, für die du einstehen willst oder du dich in deiner jetzigen Lebenslage nicht dazu bereit fühlst, diese bei dir anzugehen, teile es deinem Gegenüber mit. Du gibst dieser Person die Möglichkeit, dich und dein Verhalten besser zu verstehen, deine Grenzen zu akzeptieren und zu respektieren. Vielleicht hat sie auch einen guten Tipp für dich, wie sie selbst damit umgeht.

Ich habe für mich gelernt, je mehr ich mir diese Fragen stelle, desto schneller reagiere ich sobald ich merke, dass meine Grenzen überschritten werden. Hier gilt wie immer: “repetition is the key”.

Die eigenen Grenzen hinterfragen

Zum Schluss will ich dir ans Herz legen, dich über dieses Thema mit anderen auszutauschen. Eigene Grenzen hat jeder, den Unterschied machst du damit, ob sie dir bewusst sind damit du gezielt entscheiden kannst, auf welchen du bestehst und welche du überschreiten willst. Sei bereit, deine Grenzen immer wieder zu hinterfragen und neu zu definieren. Ich wünsche dir viel Erfolg damit und freue mich über eine Rückmeldung zu diesem spannenden Thema von dir.

Schreibe mir in den Kommentaren oder persönlich. Du kannst uns auch über Instagram erreichen: etrefort_de.

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Du machst den Unterschied

Raphaëlle von ETREFORT

 

 

 

 

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