Veränderung ist die einzige Konstante – in Zeiten von Corona mehr denn je

Veränderung ist ein Thema, mit dem wir uns bei ETREFORT oft beschäftigen. Laufend verändert sich unsere Gesellschaft, unsere Umwelt und vor allem wir selbst. Raphaëlle aus unserem Team hat Tipps für dich aufgeschrieben, wie du mit Veränderungen umgehen kannst, ganz besonders jetzt.

Veränderung ist ein Prozess.

Wie verändert sich dein Leben?

Mir ist bewusst, dass sich für viele der Alltag auf verschiedene Weise verändert. Vor allem im Bezug auf Arbeit und Freizeit geschieht das nicht für alle auf die gleiche Art. Die Corona-Situation ist jetzt nicht mehr ganz frisch – umso mehr geht es darum, sich wohlzufühlen und weiterzuentwickeln. In diesem Text teile ich Erfahrungen aus meinem Alltag, genau so wie aus Gesprächen mit anderen um mich herum, die andere Veränderungen erleben.

Vielleicht hast du jetzt mehr, oder eben weniger, Freizeit. Oder du gehst genauso wie vorher zur Arbeit, verbringst aber den Grossteil deiner Freizeit zu Hause. Vielleicht hast du noch nie Homeoffice gemacht, und musstest nun komplett umschalten. Egal was zutrifft, es ist genau so wichtig wie davor, Struktur in deinen Tag zu bringen und dir Zeit für dich zu nehmen. Eine Pause zu gönnen und zu wissen, was du aus deiner Zeit machen willst. Was dir dabei helfen kann und wie du dich in Zeiten von #socialdistancing trotzdem als Teil eines Ganzen fühlst – genau dabei soll dich dieser Text unterstützen.

 

Veränderung bei der Arbeit und in der Freizeit – was dir helfen kann:

Strukturen schaffen

Bringe Struktur und wiederkehrende Routinen in deinen Tag und deine Woche, die auf die jetzige Situationen angepasst sind. Dazu gehört alles – vom Essen, zum Sport, über die Arbeit bis zur Erholung.

Mach dir einen einfachen Tagesplan oder setz dir Termine, die zeitlich begrenzt sind. Auch zum Kochen, Essen, vielleicht sogar schlafen!
Wichtig ist dabei natürlich, dass du dir für die verschiedenen Beschäftigungen realistische Zeiten setzt, sowie eine machbare Anzahl davon. Wenn dir dies schwer fällt, frage bei Freunden oder Arbeitskollegen um Unterstützung. Wir sind alle verschieden, und jeder hat andere Stärken mit denen wir uns gegenseitig unterstützen können 🙂

Arbeiten zu Hause

Arbeiten von zu Hause ist anders als im Büro. Es kann aber genau gleich gut funktionieren, wenn du folgende Fragen für dich beantworten kannst:

Weisst du, welche Verantwortung bei dir liegt?
Weisst du es von deinen Arbeitskollegen?
Weisst du, wen du bei Problemen um Rat fragen kannst?
Informierst du andere die es betrifft regelmässig darüber, woran du arbeitest?
Dokumentierst du deine Arbeit so, dass du jeder Zeit darüber Auskunft geben kannst?
Bekommst du regelmässig Infos, woran andere arbeiten?

Viele dieser Dinge werden im gewohnten Büroalltag ganz organisch mal beim Kaffee oder beim Mittagessen besprochen. Diese Möglichkeit entsteht im Homeoffice nicht von selbst, sie ist aber ein wichtiger Teil davon, dass Zusammenarbeit gut funktioniert. Schaffe selbst die Situationen, die dir den Austausch ermöglichen. Melde dich bei deinen Arbeitskollegen, auch mal ohne genaues Ziel – einfach um euch auszutauschen.
Und übrigens – das Dokumentieren deiner eigenen Arbeit hilft auch dir selbst. Du kannst auf einen Blick deine Fortschritte sehen und erkennen, was du geleistet hast. Am erfolgreichsten kannst du das erkennen, wenn du am Ende von jedem Arbeitstag deine erledigten Aufgaben kurz durchgehst und geniesst, was du erreicht hast.

Für das Dokumentieren und das fokussierte Arbeiten zu Hause können dir diverse Tools helfen. Hier einige Beispiele:

Organisieren & Dokumentieren
Trello
Todoist
Notion

Fokus & Effizienz
StayFocused, LeechBlock, FocusMe (Browsererweiterungen)
Focus@Will, Brain.fm, Noizio (Backgroundsound)

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Arbeit zu Hause ist, dass du physisch nicht an deinem gewohnten Arbeitsplatz sitzt. Nimm dir Zeit, deinen Arbeitsplatz so einzurichten, dass du dich wohl fühlst. Wichtig ist dabei, dass dieser Platz nur dazu dient zu arbeiten – Essen oder eine Pause solltest du woanders machen. Wenn es platzmässig nicht möglich ist alles stehen zu lassen, räume abends deine Arbeitssachen weg, damit du Arbeits- und Freizeit optisch trennen kannst.

Ein ganz persönlicher Tipp zum Schluss: Mir hilft ein klarer Start und Abschluss meines Arbeitstages – im Optimalfall gemeinsam mit dem Team. Ich setze mich morgens hin, plane meinen Tag und beende ihn abends damit, die erledigten Aufgaben zu feiern 🙂

 

Freizeit zu Hause

Zeit zu Hause zu verbringen bist du gewohnt, so viel wie gerade aktuell jedoch ziemlich sicher nicht. Es ist aber genauso wichtig wie bei der Arbeit, dass du dich wohl fühlst und die Zeit sinnvoll nutzen kannst.

Egal ob du Erholung von der Arbeit brauchst oder gerade eher zu viel Freizeit hast. Wichtig ist, dass du dir Zeit für dich selbst nimmst. Damit erhöhst du nämlich auch deine Kapazität, dich um andere zu sorgen, auch ausserhalb deines Haushaltes. Gerade wenn du vielleicht nicht alleine wohnst – schaffe dir jeden Tag den Raum für dich selbst. Nutze diese Momente um deine Gedanken zu sammeln und dir zu überlegen, wofür du deine freie Zeit nutzen willst.
Hier einige Denkanstösse:

Was tue ich heute für mich?
Wie erhole ich mich?
Wann bewege ich mich?
Fühle ich mich wohl, da wo ich wohne?
Woran will ich arbeiten, was will ich Neues lernen?
Mit wem tausche ich mich heute aus, mit wem habe ich Kontakt (ausserhalb meines Haushaltes)?

In der aktuellen Situation bist du vermehrt zu Hause. Überlege dir, ob deine Einrichtung dafür angepasst ist – du kannst es jeder Zeit wieder umräumen.

Ebenso gestaltet sich der soziale Kontakt anders. Telefonieren ist nicht dasselbe wie ein Treffen. Versuche also neue Wege zu finden – zum Beispiel über einen Videoanruf mal zusammen Kaffee/Bier trinken, kochen oder gemeinsam per Video in Bewegung sein (Übrigens: alle Angebote von ParkourONE werden aktuell online und live geführt – du kannst dich jederzeit zu einem Probetraining anmelden).

Schaffe Situationen, die deinen sonstigen Beschäftigungen so gut wie möglich ähneln. Dieselbe Tätigkeit gleichzeitig zu machen fördert das Gemeinschaftsgefühl.

 

Zum Schluss

Vergiss nicht, jede Veränderung bringt einen Anpassungsprozess mit sich. Wenn du dir mal denkst: “heute war kein guter Tag.” ist das völlig in Ordnung. Lass diesen Gedanken los, denn morgen hast du erneut die Chance weiterzukommen.
Wenn du konkrete Erkenntnisse gewonnen hast, notiere sie für dich (kann auch nur in Stichworten sein). Tausch dich darüber aus und sei dir deiner Erfolge bewusst – jeden Tag erlebst du welche (dazu zählen auch kleine Dinge: hat deine Katze etwas lustiges gemacht und du hast gelacht? Trägst du das perfekte Outfit? Hast du richtig gut gegessen? Hast du bei einem Bekannten nachgefragt, wie’s geht? Alles zählt).
Ganz egal wie und wo du deine Erfolge teilst, ihnen Raum zu geben macht glücklich.

Das Wichtigste was ich dir mitgeben will: Wenn du nicht mehr weiter weisst und selbst keinen Ansatzpunkt findest, FRAGE UM RAT – egal ob in deinem Arbeitsteam oder bei deinen Freunden. Du wirst überrascht sein, wie viele dich gerne unterstützen und dir eine neue Sicht verschaffen dank einem guten Gespräch.

 

 

Hast du noch mehr Tipps? Schreibe mir in den Kommentaren oder persönlich. Du kannst uns auch über Instagram erreichen: etrefort_de.

Ich freue mich über dein Feedback. Wenn dir dieser Blog gefallen hat, teile ihn bitte unter deinen Freunden. Gerade in dieser Zeit können wir alle ein wenig Unterstützung brauchen.

Übrigens – auch uns kannst du unterstützen 🙂
Und zwar, in dem du in unserem Shop vorbeischaust und dir die optimale Kleidung holst, um weiterhin stark durch deinen Alltag zu gehen.

Jetzt können wir einen Unterschied bewirken, indem wir uns für das Wohl von uns allen einsetzen.

Was sind deine Gedanken zu diesem Text?

Teile uns deine Meinung in den Kommentaren mit.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mehr lesen

Wer produziert die ETREFORT Kleidung?

Wer produziert die ETREFORT Kleidung?

Visit to our ProductionNachhaltigkeit Ein Wort, welches du höchstwahrscheinlich regelmässig und zu jedem Thema liest. Doch was heisst Nachhaltigkeit? Für uns bei ETREFORT bedeutet das, dass wir wissen wo unsere Produkte hergestellt werden. Dass wir die Menschen...

mehr lesen
Ramon Siegenthaler (2/2) Olympia wird Parkour verändern

Ramon Siegenthaler (2/2) Olympia wird Parkour verändern

Teil 2 von unserem Interview mit Ramon Siegenthaler. Wir reden darüber, dass Parkour olympisch wird und wie Ramon darüber denkt. Was sich seiner Meinung nach garantiert verändern wird, ist die Art und Weise, wie man Parkour trainiert und wie sich die Sprünge verändern...

mehr lesen
Die Geschichte der ersten Parkour Baggy Pants.

Die Geschichte der ersten Parkour Baggy Pants.

Die Geschichte der ersten Parkour Baggy Pants Die Geschichte von ETREFORT reicht bis in das Jahr 2000 zurück, als Parkour noch ziemlich jung war. Mit dem ersten ETREFORT Produkt, den Parkour Pants EF-T1, beginnt die Geschichte. Die bequemen Baggypants werden heute auf...

mehr lesen
Ramon Siegenthaler (1/2) Age ist just a number

Ramon Siegenthaler (1/2) Age ist just a number

ParkourONE Headcoach Ramon packt aus und erzählte mir in diesem Interview, wie er es geschafft hat nur als Parkour-Coach und -Athlet zu leben und was es ihm bedeutet. Er verfolgt in seinem Leben den Plan auch noch in 30 Jahren physisch und psychisch körperlich fit zu...

mehr lesen
Follow Us

Subscribe For Updates & Offers

Share This
0